{"id":47,"date":"2021-03-12T00:09:00","date_gmt":"2021-03-12T00:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/peter-foeller.at\/?p=47"},"modified":"2021-10-13T23:29:14","modified_gmt":"2021-10-13T23:29:14","slug":"corona-2021-wir-verschaukeln-uns-doch-selbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peter-foeller.at\/?p=47","title":{"rendered":"Corona 2021 &#8211; Wir &#8222;verschaukeln&#8220; uns doch selbst!"},"content":{"rendered":"\n<p>Gerade im Fr\u00fchling, wenn die Sonne wieder \u00f6fters scheint, werden die Gedanken nach Urlaub und entsprechenden Lockerungen wieder gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei verdr\u00e4ngen wir aber oft die Tatsachen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"320\" height=\"240\" src=\"https:\/\/peter-foeller.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG_20181228_113225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48\" srcset=\"https:\/\/peter-foeller.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG_20181228_113225.jpg 320w, https:\/\/peter-foeller.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG_20181228_113225-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gerade im Fr\u00fchling, wenn die Sonne wieder \u00f6fters scheint, werden die Gedanken nach Urlaub und entsprechenden Lockerungen wieder gr\u00f6\u00dfer.<br>Dabei verdr\u00e4ngen wir aber oft die Tatsachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir \u00fcber Irlaub und m\u00f6gliche Lockerungen diskutieren, wenn die Inzidenz und R-Wert, neben anderen auch wichtigen Orientierungswerten, immer weiter steigen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Rahmenbedingungen verlangen doch eher nach mehr Veersch\u00e4rfungen, als nach Lockerungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Menschen bzw. Branchen &#8222;steht das Wasser bis zum Hals&#8220; und jeder w\u00fcnscht sich immer mehr &#8222;normale&#8220; Lebensverh\u00e4ltnisse. Die \u00f6ffentlichen Diskussionen erwecken den Eindruck, dass es eine Ermessenssache dr Verantwortlichen ist, ob gelockert werden kann oder nicht. Nat\u00fcrlich hat inzwischen jede Branche ein Konzept entwickelt, dass Lockerungen m\u00f6glich machen soll. Dabei \u00fcbersehen viele aber, dass man gerade&nbsp; bei einer weltweiten Pandemie immer eher das &#8222;gro\u00dfe Ganze&#8220; sehen muss. Mit dem Herunterbrechen auf kleine Einheiten bekommt man bei einer Infizierung die Situation zwar besser und schneller in den Griff, aber man schafft auch wieder mehr Schnittstellen, die wir in der Vergangenheit eher weniger im Griff hatten und die letztendlich zur Verschlechterung der Situation f\u00fcr uns alle beigetragen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell machen die Politiker wieder Hoffnung auf Lockerungen. Obwohl die Werte nicht nur zu hoch sind, sondern wieder stetig steigen. Die Politiker verbinden die Lockerungen jedoch mit dem Erreichen von niedrigeren und fallenden&nbsp; Werten. Das ist nicht neu, sondern wird in der \u00f6ffentlichen Diskussion oft unterschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verkn\u00fcpfung von Lockerungen und entsprechend niedrigen Werten ist aber auch f\u00fcr Nichtexperten v\u00f6llig logisch. Lockerungen k\u00f6nnen so gut wie m\u00f6glich geplant sein, aber sie bieten keine 100-%ige Sicherheit gegen eine Infektion. Masken, Abstand und auch Tests sollen nur helfen das Risiko f\u00fcr eine Infektion zu minimieren. Das bedeutet aber auch, dass es trotz all dieser Ma\u00dfnahmen immer infizierte Menschen geben wird. Der beste Beleg daf\u00fcr ist der Profisport. Dort infizieren sich trotz der &#8222;Blase&#8220; ganze Manschaften und keiner kann genau sagen warum.<\/p>\n\n\n\n<p>Ber\u00fccksichtigt man all dies, dann w\u00e4re es doch logisch nur \u00fcber Lockerungen nachzudenken, wenn die Werte auf einem entsprechenden niedrigen Niveau sind und nicht h\u00f6her als bei der 1. Welle. Aber hier dr\u00fcckt nat\u00fcrlich die Wirtschaft gewaltig und jede Branche sieht nur ihren ureigenen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re es nicht kl\u00fcger, alle Kraft darauf zu verwenden Impfstoff zu besorgen und die Menschen schnellstm\u00f6glich zu impfen. Nat\u00fcrlich nicht nur national, sondern auch international bzw. weltweit, denn am Ende wollen wir ja wieder frei reisen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sollten unser Gesundheitssystem und die Menschen, die dort f\u00fcr uns arbeiten, unterst\u00fctzen und entlasten. Das sollte eine Daueraufgabe sein, denn die n\u00e4chste &#8222;Katastrophe&#8220; kommt bestimmt. Den Arbeitern k\u00f6nnen wir verst\u00e4rkt mit Kurzarbeitergeld helfen und die Firmen selbst k\u00f6nnen wir mit Finanzhilfen \u00fcber Die Zeit helfen. Hier sollten wir viel konkreter und verl\u00e4sslicher werden, damit wir den Menschen die Angst nehmen. Denn die Menschen haben nicht nur Angst vor dem Virus, sondern auch davor, das ihr ganzes Lebenswerk zusammenbricht. Der Staat selbst hat doch den Menschen immer &#8222;gepredigt&#8220; selbst vorzusorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sollten unsere aktuellen Priorit\u00e4ten hinterfragen und uns dann auch entsprechend verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir \u00fcber Irlaub und m\u00f6gliche Lockerungen diskutieren, wenn die Inzidenz und R-Wert, neben anderen auch wichtigen Orientierungswerten, immer weiter steigen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Rahmenbedingungen verlangen doch eher nach mehr Veersch\u00e4rfungen, als nach Lockerungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Menschen bzw. Branchen &#8222;steht das Wasser bis zum Hals&#8220; und jeder w\u00fcnscht sich immer mehr &#8222;normale&#8220; Lebensverh\u00e4ltnisse. Die \u00f6ffentlichen Diskussionen erwecken den Eindruck, dass es eine Ermessenssache dr Verantwortlichen ist, ob gelockert werden kann oder nicht. Nat\u00fcrlich hat inzwischen jede Branche ein Konzept entwickelt, dass Lockerungen m\u00f6glich machen soll. Dabei \u00fcbersehen viele aber, dass man gerade&nbsp; bei einer weltweiten Pandemie immer eher das &#8222;gro\u00dfe Ganze&#8220; sehen muss. Mit dem Herunterbrechen auf kleine Einheiten bekommt man bei einer Infizierung die Situation zwar besser und schneller in den Griff, aber man schafft auch wieder mehr Schnittstellen, die wir in der Vergangenheit eher weniger im Griff hatten und die letztendlich zur Verschlechterung der Situation f\u00fcr uns alle beigetragen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell machen die Politiker wieder Hoffnung auf Lockerungen. Obwohl die Werte nicht nur zu hoch sind, sondern wieder stetig steigen. Die Politiker verbinden die Lockerungen jedoch mit dem Erreichen von niedrigeren und fallenden&nbsp; Werten. Das ist nicht neu, sondern wird in der \u00f6ffentlichen Diskussion oft unterschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verkn\u00fcpfung von Lockerungen und entsprechend niedrigen Werten ist aber auch f\u00fcr Nichtexperten v\u00f6llig logisch. Lockerungen k\u00f6nnen so gut wie m\u00f6glich geplant sein, aber sie bieten keine 100-%ige Sicherheit gegen eine Infektion. Masken, Abstand und auch Tests sollen nur helfen das Risiko f\u00fcr eine Infektion zu minimieren. Das bedeutet aber auch, dass es trotz all dieser Ma\u00dfnahmen immer infizierte Menschen geben wird. Der beste Beleg daf\u00fcr ist der Profisport. Dort infizieren sich trotz der &#8222;Blase&#8220; ganze Manschaften und keiner kann genau sagen warum.<\/p>\n\n\n\n<p>Ber\u00fccksichtigt man all dies, dann w\u00e4re es doch logisch nur \u00fcber Lockerungen nachzudenken, wenn die Werte auf einem entsprechenden niedrigen Niveau sind und nicht h\u00f6her als bei der 1. Welle. Aber hier dr\u00fcckt nat\u00fcrlich die Wirtschaft gewaltig und jede Branche sieht nur ihren ureigenen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re es nicht kl\u00fcger, alle Kraft darauf zu verwenden Impfstoff zu besorgen und die Menschen schnellstm\u00f6glich zu impfen. Nat\u00fcrlich nicht nur national, sondern auch international bzw. weltweit, denn am Ende wollen wir ja wieder frei reisen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sollten unser Gesundheitssystem und die Menschen, die dort f\u00fcr uns arbeiten, unterst\u00fctzen und entlasten. Das sollte eine Daueraufgabe sein, denn die n\u00e4chste &#8222;Katastrophe&#8220; kommt bestimmt. Den Arbeitern k\u00f6nnen wir verst\u00e4rkt mit Kurzarbeitergeld helfen und die Firmen selbst k\u00f6nnen wir mit Finanzhilfen \u00fcber Die Zeit helfen. Hier sollten wir viel konkreter und verl\u00e4sslicher werden, damit wir den Menschen die Angst nehmen. Denn die Menschen haben nicht nur Angst vor dem Virus, sondern auch davor, das ihr ganzes Lebenswerk zusammenbricht. Der Staat selbst hat doch den Menschen immer &#8222;gepredigt&#8220; selbst vorzusorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sollten unsere aktuellen Priorit\u00e4ten hinterfragen und uns dann auch entsprechend verhalten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons test-et-custom is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button et-test-css\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/peter-foeller.at\/\" rel=\"\">Zur\u00fcck<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade im Fr\u00fchling, wenn die Sonne wieder \u00f6fters scheint, werden die Gedanken nach Urlaub und entsprechenden Lockerungen wieder gr\u00f6\u00dfer. 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